Die ultimative Heavy-Metal-Playlist (Teil 1)

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Die ganze Geschichte Der Grössten Rockband Aller Zeiten!

Die ultimative Heavy-Metal-Playlist (Teil 1)

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Heavy Metal PlaylistZum heutigen Geburtstag von Gene Simmons und Rob Halford hier unsere ultimative Oldschool-Playlist für Heavy-Metal-Liebhaber.

(Texte: Geoff Barton, Malcolm Dome, Lee Dorrian, Ian Fortnam, Paul Henderson, Dave Ling, Siân Llewellyn, Scott Rowley, Jonathan Selzer, Henry Yates)

›Black Sabbath‹ – Black Sabbath (1970)
Es begann mit dem feuchten Trommeln des Regens und dem fernen Läuten einer Kirchenglocke. Für die Atmosphäre war somit gesorgt, dann eröffneten die Sabs ihr Studiokonto und legten los. Tony Iommis Riff im Begräbnistempo brummte vor Sündigkeit und Ozzy Osbournes unheimliche Beobachtung einer „Figur in Schwarz, die auf mich zeigt“ lässt einen bis heute über die eigene Schulter blicken. Genau hier wurde der Heavy Metal geboren.

›Master Heartache‹ – Sir Lord Baltimore (1970)
Schlagzeuger/Sänger John Garner hielt sich hier kein bisschen zurück: Er klingt auf diesem tosenden, gitarrenzermürbenden Killersong wie ein Mann, der von Herzensangelegenheiten ernsthaft beschädigt wurde.

›Guts‹ – Budgie (1971)
Der prügelnde Tieftonbass von Burke Shelley, kombiniert mit einem langsamen, Sabbath’esken Groove, macht diesen Song zu einem absoluten Muss in der Sammlung jedes langhaarigen Heavy-Freaks.

›The Ripper‹ – Judas Priest (1976)
Die Zukunft des Metal war im Wandel, und diese Band sollte in der Speerspitze dieses Umbruchs sein. Es war ihnen damals vielleicht nicht bewusst, aber Rob Halfords Gesang würde eine ganze Generation von Kreischern inspirieren. Ein Heavy-Metal-Schock der allerbesten Art.

›Ace Of Spades‹ – Motörhead (1980)
Steppenwolf mögen die Ersten gewesen sein, die von „heavy metal thunder“ sangen, doch kein Song illustriert ihn besser als Lemmys gnadenlose Ode an Karten, Würfel und den Tanz mit dem Teufel. Glücksspiel mag für Narren sein, doch mit so einem Soundtrack dazu ist es genau das, worauf wir stehen, Baby …

›Back In Black‹ – AC/DC (1980)
Mit einem Riff, das Tausende identische Kopien inspirierte, war das Titelstück von AC/DCs erstem Album mit Brian Johnson am Mikro eine furchteinflößende Absichtserklärung. An der Saitenarbeit gibt es nichts zu kritteln und Angus blies uns gleich mit zwei Soli über den Haufen. Als Metalhymne oft nachgeahmt, aber bis heute unübertroffen.

›Last Caress‹ – Misfits (1980)
„I got something to say, I killed your baby today …“ Vocals im Stil von Dave Vanian, ein Backing-Track à la Ramones und ein paar wirklich kranke Textzeilen – und der Horrorpunk ward geboren. Zukünftige Mitglieder von Metallica und Guns N’ Roses schworen, Misfits-Songs zu covern, wenn sie erwachsen sind.

›Wheels Of Steel‹ – Saxon (1980)
Die Bestien aus Barnsley brachten frischen Wind in die NWOBHM mit diesem treibenden Track, der sich auf die goldene Ära von Motörhead und AC/DC zurückbesinnte. Dabei klang er dennoch zeitgemäß, teils dank einer sehr direkten Produktion, die seine Kraft nur verstärkte.

›Crazy Train‹ – Ozzy Osbourne (1980)
Nach seinem Rausschmiss bei Black Sabbath veröffentlichte Ozzy eine Debüt-Solosingle, die bewies, dass er seines Titels „Fürst der Finsternis“ nach wie vor würdig war. Im Gespann mit Gitarrist Randy Rhoads verband ›Crazy Train‹ eine Basslinie im Stil von ›Papa Was A Rolling Stone‹ mit einem der großartigsten Gitarrensoli im Metal überhaupt.

›Black Metal‹ – Venom (1982)
Diese Streuner aus dem Nordosten Englands schafften es irgendwie, nicht nur eines, sondern gleich zwei komplette neue Genres zu erschaffen: Death Metal und, wie auf diesem magenumdrehenden Song zu hören, Black Metal. Nie zuvor hatte irgendjemand Musik wie diese gehört. Und niemand wollte jemals wieder Musik wie diese hören. Und doch: Inspiriert vom düsteren Gehabe von Cronos und seinen Kumpels, sollten Venom bald hunderte gleichgesinnte Bands folgen.

›Number Of The Beast‹ – Iron Maiden (1982)
Das Titelstück des ersten Maiden-Albums mit dem neuen Frontmann Bruce Dickinson definierte die Metal-Blaupause, die die Briten dann in den folgenden Jahren zu Rekord um Rekord führen sollte. Adrian Smiths und Dave Murrays verwobene Sechssaiter zeigten der Welt, dass Bands mit zwei Gitarren nicht wie Thin Lizzy klingen mussten, während Dickinsons ABC-Sirenenheulen und Steve Harris’ donnernder Bass den Sound perfektionierten.

›Am I Evil?‹ – Diamond Head (1982)
Von Metallica international populär gemacht, war dies komischerweise einer der Songs, auf denen das Thrash-Genre aufbaute. Warum komischerweise? Weil Diamond Head eigentlich mehr von Led Zep als Motörhead inspiriert waren. Doch ›Am I Evil?‹ wurde mit seinem Tempo, seiner Kraft und seinen düsteren Absichten zum Vorbild für vieles, das in den 80ern kommen sollte.

›Creatures Of The Night‹ – Kiss (1982)
Kiss mögen in den Jahren zuvor etwas von ihrem Weg abgekommen sein, doch diese Nummer brachte sie wieder zurück in die Spur als eine der größten Hymnenbands aller Zeiten. Mit einem mächtigen Riff und einem massiven Refrain gewannen sie hier das Metal-Publikum wieder zurück.

›Holy Diver‹ – Dio (1983)
Nach erfolgreichen Engagements bei Rainbow und Sabbath machte Ronnie James Dio solo weiter und gab mit dem Titelstück des ersten Dio-Albums gleich mal ein beeindruckendes Statement ab. Es umfasste alles, womit er sich einen Namen gemacht hatte: einen eloquenten Text, eine mysthisch inspirierte Melodie, einen emporschießenden Gesang und eine bewegende Gitarre.

›Rock You Like A Hurricane‹ – Scorpions (1984)
Der prägende Song schlechthin in der langen Historie der deutschen Metalhelden. Als unaufhaltsames Marsch­lied verband er eine potente Melodie mit intensiven Muckerfähigkeiten. Einer der Hits, die Musik mit massiven Frisuren in die Charts katapultierten.

›Animal (Fuck Like A Beast)‹ – W.A.S.P. (1984)
Verträumte Romantik war hier gänzlich fehl am Platz, als W.A.S.P. den Liebesakt auf einen primitiven, animalischen Vorgang reduzierten. ›Fuck Like A Beast‹ testete die Grenzen des Anstands im Metal aus und befand sie für ungeeignet. Als „Kerrang!“ Blackie Lawless auf dem Cover präsentierte, wurde die Ausgabe von einem großen britischen Zeitschriftenhändler boykottiert – weil er blutverschmiert war, nicht weil er den Gebrauch des F-Worts anregte.

›We Care A Lot‹ – Faith No More (1985)
Als Chuck Mosley zum knackigsten Slap-Bass-Riff aller Zeiten pseudorappte, dass sich seine Generation in der Tat um „Katastrophen, Brände, Überschwemmungen und Killerbienen“ Sorgen mache, ebenso wie um das „NASA-Shuttle, das ins Meer fällt“ – geschickt punktuiert von „Big“ Jim Martins Gitarre –, war dies das erste Anzeichen dafür, dass Funk und Metal fröhlich Seite an Seite existieren konnten.

›Angel Of Death‹ – Slayer (1986)
Slayer versetzten den Mainstream mit REIGN IN BLOOD in Angst und Schrecken, und der Opener darauf ist absolut furchterregend. Mit ihrer Verbindung aus kontroversem Text (die Geschichte von Nazi-Arzt Josef Mengele) und einem ohrenbetäubenden Soundtrack definierten die Thrasher aus Los Angeles völlig neu, was es hieß, eine Metalband zu sein. Ihr Sound war schneller, fieser und brutaler als alles bisher Dagewesene.

›I Am The Law‹ – Anthrax (1987)
Anthrax waren nicht die erste Metalband, die einen Comichelden in ihren Texten verewigte, doch diese fast funky Hommage an Judge Dredd war eine bemerkenswerte Evolution von ihren geradlinigeren Thrash-Wurzeln.

›Baptized In Blood‹ – Death (1987)
„The first word in death metal“, so bezeichnete sich die Band selbst. Und das stimmte. Aufgebaut um die fiebrige Muse des verstorbenen Chuck Schuldiner, erschuf dieses Paradestück eine urtümliche, erschlagende Atmosphäre, die dampfhämmernde Tieftöner mit der Geschwindigkeit des Thrash verband und so ganz neue Dimensionen lasziven Horros auslotete.

›Eyes Of A Stranger‹ – Queensrÿche (1988)
Das Konzeptalbum OPERATION: MINDCRIME gilt bis heute als Maßstab für Prog-Metal. ›… Stranger‹ verband einen intelligenten Text mit komplexer Musik – inklusive einer genialen Doppel-Gitarrenlinie –, und bot dennoch genug Gelegenheit, um richtig schön zu headbangen.

›Eagle Fly Free‹ – Helloween (1988)
Mit einer textlichen Mischung aus weiser Prophezeiung („Nowadays, the air’s polluted, ancient people persecuted, that’s what mankind contributed, to create a better time“) und Absurdem („In the sky a mighty eagle doesn’t care ’bout what’s illegal“) verpassten Helloween einer bereits existierenden Blaupause Feinschliff und machten sie so noch besser. Gesungen von Michael Kiske in unmöglich hohen Tönen, befasst sich ›Eagle Fly Free‹ mit Themen wie Selbstermächtigung, Individualität und der Dummheit der Autoritäten, gekrönt von dem ermutigendem Abschied „Together we’ll fly someday“. Genial.

›Walk‹ – Pantera (1992)
In einer Zeit, in der frischer Wind nötig war, um das härteste Ende des musikalischen Spektrums neuzubeleben, trat der strahlendste neue Gitarrenstar des Metal ins Rampenlicht: Dimebag Darrell, ein Mann, der das Riff mit seinem stolzierenden, bleischweren Groove praktisch völlig neu erfand. Die Band schaffte es, den klassischen Metal-Ansatz von Sabbath und Metallica ordentlich durchzuschütteln, und verlieh ihm so im Angesicht der Grunge-Dominanz eine neue Relevanz.

›Ride‹ – Cathedral (1993)
Nach dem verstörend finsteren Gelärme ihrer frühen Veröffentlichungen begaben sich Cathedral auf ihrem zweiten Album in psychedelische, drogenbenebelte Gefilde, deren groovige Energie und surreale Texte eines verrückten Weisen sich als prägend für den Doom und Stoner Rock erweisen sollten. ›Ride‹ ist eines der denkwürdigsten Stücke, die sie aufnahmen, und das Riff im Stil der „Doctor Who“-Titelmelodie ist für die Ewigkeit.

›Davidian‹ – Machine Head (1994)
Als Machine Head ihr Debütalbum veröffentlichten, hatte sich der Thrash in seinem eigenen Mythos verlaufen. Doch dieser Song gab dem Genre mehr als jeder andere neue Impulse. Während sich Teile der Metal-Welt dem NuMetal zuwandten, bewies ›Davidian‹, dass man auch mit dem Festhalten an traditionellen Werten in eine dynamische Zukunft weisen konnte. Es war die wichtigste Thrash-Hymne seit vielen Jahren.

2 Kommentare

  1. Für alle Vollpfosten und Keine Ahnung Haber: ACDC, Kiss usw sind Grad Rock Bands,, die mit Metal nichts , aber gar nichts zu tun haben. Stilistisch nicht, und musiktheoretisch nicht. Und JUDAS PRIEST in ihren ersten 2 Alben auch nicht. Das war hard rock, und PRIEST noch auf dem Weg ihre Stilrichtung zu finden.
    Wer verfasst den so einen Bullshit? Ich jeder ist ja Musiker,, kann Noten lesen, Harmonielehre, und weiss was er da hört,.Aber Leute die so einen Artikel verfassen sollten ein Mindestmass an Allgemeinwissen drauf haben. Traurig , traurig

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