Dio – MAGICA DELUXE EDITION

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Dio – MAGICA DELUXE EDITION

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dioMeilenstein mit Kultstatus, technisch aufgefrischt.

Als Ronnie James Dio am 16. Mai 2010 an Magenkrebs stirbt, hinterlässt er nicht nur Trauer über den Verlust einer der besten Stimmen in den Segmenten Hard Rock und Metal, sondern auch die leider unvollendet gebliebene Fortsetzung der Trilogie MAGICA, deren erster Teil zur Jahrtausendwende erschienen war. Für das 2-CD-Set MAGICA DELUXE EDITION reihen sich jetzt an die 13 Tracks des technisch aufgefrischten Originals auch der einzig fertiggestellte Song für die geplante Fortsetzung: ›Electra‹. Darüber hinaus kommen auch noch Raritäten wie der japanische CD-Bonus ›Annica‹ sowie Konzertmitschnitte von MAGICA in Form von ›Feed My Head‹, ›Fever Dreams‹, ›Lord Of The Last Day‹, ›As Long As It’s Not About Love‹ und ›Losing My Insanity‹ zum Einsatz. Doch das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den ursprünglichen Songs von MAGICA, ein in majestätischer Wucht produziertes Konzeptalbum mit deutlich hörbaren Reminiszenzen an das Frühwerk von Rainbow. Mit dabei bei den Aufnahmen im kalifornischen Studio Total Access waren seinerzeit der gerade wieder in den Bandschoß zurückgekehrte Gitarrist Craig Goldy, Langzeitwegbegleiter Jimmy Bain am Bass sowie Schlagzeuger Simon Wright und Keyboarder Scott Warren. Zum Einstieg ›Discovery‹ mit einer Überblendung ins ›Magica Theme‹ gibt’s eine unheimliche Geräuschkulisse: Als träfe der Kinokultklassiker ALIEN auf King Crimsons epischen Titelsong von IN THE COURT OF THE CRIMSON KING und Led Zeppelins ›Kashmir‹ . Dramatische Wendungen, opulent Großorchestriertes, verwegen Mittelalterliches, elegante Gitarrenriffs, ätherische Engelschoräle und natürlich Ronnie James Dios makellose Stimme beherrschen das wie aus einem Guss geratene MAGICA, das bei der Premiere kommerziell nicht unbedingt abräumte, aber mittlerweile Kultstatus genießt.

1 Kommentar

  1. Meilenstein? Kultstatus? Die Platte war/ist ganz nett, aber sie ist meilenweit entfernt von der Klasse und der Relevanz eines „Holy Diver“ oder auch „Last in Line“.

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