Review: Dr. Dog – THE PSYCHEDELIC SWAMP

-

Review: Dr. Dog – THE PSYCHEDELIC SWAMP

- Advertisment -

Dr. DogNostalgie: Die Retro-Psychedeliker haben ihr Debüt neu zusammengestellt.

THE PSYCHEDELIC SWAMP, das Original, nahm die fleißige und famose Neo-Psychedelia-Band Dr. Dog bereits 2001 auf. Das Album gilt als ihr Debüt, erschien aber nie regulär, so dass selbst die Fans ihre Lieblingsband erst im Jahr 2002 mit dem zweiten Album TOOTHBRUSH entdeckten. Für die Musiker selbst bedeuteten die frühen Aufnahmen jedoch wichtige Meilensteine: Hier fanden Dr. Dog ihre künstlerischen Koordinaten, auf Basis dieser Songs erschufen sie ihren Stil, der die Freiheiten des Indie-Rock mit der Melodieversessenheit der Beatles und Beach Boys sowie den Spinnereien der Psychedelic-Ära kombiniert. Um das heimliche Debüt nun stärker ins Bewusstsein der Fans zu heben, hat sich die Band etwas Besonderes ausgedacht: Sie veröffentlicht die Platte noch mal. Jedoch nicht als schnödes Reissue, sondern in neuer Form: Einige der alten Songs wurden neu eingespielt, andere nur ein wenig aufgefrischt, einige neue Stücke im alten Stil gesellen sich dazu. Mit den feinen Unterschieden zwischen dem Original und den Neu-Interpretationen soll sich die eingeschworene Dr.-Dog-Gemeinde beschäftigen. Wer die Band bislang nur hier und da verfolgt hat, interessiert sich eher für die Qualität von THE PSYCHEDELIC SWAMP. Und die ist beachtlich: Das Album ist zwar ein ziemlich ungeordnetes Durcheinander an Melodien und Klängen, kleine Zwischenspiele untermauern den Messie-Charakter der Platte. Aber: Es ist ein absolut kurzweiliges Vergnügen – vor allem, wenn Dr. Dog Mitten im Durcheinander eine perfekte Psychedelic-Perle wie ›Bring My Baby Back‹ heraushauen.

Dr. Dog
THE PSYCHEDELIC SWAMP
ANTI/INDIGO
7/10

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

In Memoriam: Peter Green

Er war Sänger, Songwriter und einer der besten Bluesgitarristen, die Großbritannien je hervorgebracht hat. Wir blicken zurück auf das...

Jim Breuer und Joe Elliott: Das liebe ich an BACK IN BLACK

Jim Breuer (Comedian und Beano-Imitator) "BACK IN BLACK prägte meine Teenager-Jahre. Es gab, als ich aufwuchs, einen Clash der Sub­kulturen…...

Rückblende: The Quireboys mit ›7 O’Clock‹

Dieser hochansteckende, aufpeitschende Fanliebling von Spike & Co. hatte in den ersten paar Jahren seiner Existenz nicht mal einen...

Die reine Polemik!

Diesmal eher unpolemisch, dafür mit einer tiefen Verbeugung: vor zwei Typen, die 1973 etwas wahrhaft Großes schufen, das in...
- Werbung -

Gamechangers: Guns N‘ Roses mit APPETITE FOR DESTRUCTION

Ob Buddy Holly, der den Kids beibrachte, eine Fender Stratocaster zu begehren, George Harrison als Pionier des amerikanischen Folkrock...

Jackson Browne – DOWNHILL FROM EVERYWHERE

Engagierte Songs – mit karibischen Einschlägen Es werde schwerer und schwerer, neue Lieder zu schreiben, weil einen die eigenen Standards...

Pflichtlektüre

Green Day: Rock Band

Vom Mief-Club auf die Freilichtbühne. Seit 1987 haben Green Day...

Review: Grateful Dead – BEST OF GRATEFUL DEAD

Hymne an die Sonne: Zeitreise durch 13 Studioalben. Vor 20...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen