Review: Tyler Bryant & The Shakedown – PRESSURE

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Review: Tyler Bryant & The Shakedown – PRESSURE

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Unter Hochdruck

Gut ein Jahr nach TRUTH & LIES folgt mit PRESSURE das vierte Album von Tyler Bryant & The Shakedown. Die Jungspunde mit Wohnsitz in Nashville, die gerne satten Alternative Rock mit Blues-infizierten Klängen kreuzen, haben während des Lockdowns 13 neue Songs eingespielt, die sich zu einem angenehm fließenden Gesamtwerk fügen. Unter Hochdruck entlädt sich der Titeltrack mit treibenden Beats und fetten Riffs, auch das folgende ›Hitchhiker‹ mit dem Slide-Gitarrenintro und stampfenden Rhythmus bremst das Tempo nicht aus. Erst beim ungewöhnlich optimistischen ›Crazy Days‹, das in Kollaboration mit Bryants Angetrauter Rebecca Lovell von Larkin Poe entstand, wird etwas vom Gas gestiegen, wobei auch der Bryant’sche melancholische Einschlag mindestens bei drei Stücken zu vernehmen ist. Da ›Automatic‹ und ›Wildside‹ irgendwie schon gehört klingen, kann PRESSURE als äußerst solide Platte bezeichnet werden.

7 von 10 Punkten

Tyler Bryant & The Shakedown, PRESSURE, SPINEFARM/UNIVERSAL

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