Review: 24/7 Diva Heaven – STRESS

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Review: 24/7 Diva Heaven – STRESS

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Auf Krawall gebürstet

Wer sein Debütalbum mit so einem rotzigen und genial gelangweilten Schrei – wie eine Mischung aus dem Anfang von Venoms ›Black Metal‹ und der bockigen Wut eines Teenagers beim Nachsitzen in der neunten Klasse – beginnen lässt, der muss natürlich ordentlich nachlegen, um das Niveau zu halten. Und genau das tun 24/7 Diva Heaven auf STRESS und knallen einem die tanzbare Grunge-Watsche ›Potface‹ als Opener um die Ohren. Die Stellschrauben sind hiermit justiert. Auf den weiteren zehn Tracks wird man mit einer wunderbar störrischen Mischung aus Alternative, Punk und einer Prise äußerst zähen Kaugummi-Pops beehrt.

Dieses Berliner Trio ist nicht nur grandios darin, den Spirit der 90er in moderne Gewänder zu packen, sondern glänzt vor allem durch die Gabe, Kontraste zu setzen und gleichzeitig zu vereinen. So schaffen Kat, Karo und Marie einen gar nicht so einfach zu bewerkstelligenden Spagat zwischen gesellschaftlich relevanten Themen und Augenzwinkern und streuen einem politische Statements mit Konfetti vermischt direkt ins Gesicht. Auf Krawall gebürstet. Relevant. Großartig. Punkt.

7 von 10 Punkten

24/7 Diva Heaven, STRESS, NOISOLUTION/SOULFOOD

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