Review: Doug Seegers – WALKING ON THE EDGE OF THE WORLD

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Review: Doug Seegers – WALKING ON THE EDGE OF THE WORLD

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doug seegersEine Cinderella-Story der etwas anderen Art…

Die Geschichte des ältesten Newcomers der Country- bzw. Americana-Szene ist so unglaublich wie faszinierend. Seegers, der irgendwann nach einem bewegten Leben in Nashville, Tennessee, als obdachloser Straßenmusiker landet, wird dank einer Dokumentation des schwedischen Fernsehens quasi über Nacht berühmt und sein in der Show präsentierter Song ›Going Down To The River‹ hält sich für zwölf Tage auf Platz eins der dortigen iTunes-Charts. Nun steht nach dem ebenfalls extrem erfolgreichen Debüt mit WALKING ON THE EDGE OF THE WORLD Dougs Zweitwerk in den Läden. Das zwölf Tracks starke Album beinhaltet die ganze Bandbreite und Schönheit zeitloser Americana-Klänge. Egal, ob Seegers wie im Titelstück mit einer kompletten Backingband, oder nur mit Flattop wie im abschließenden ›Don’t Laugh At Me‹ zu Werke geht, seine Darbietung ist derart rührend, gleichzeitig erhaben und schlichtweg zum Niederknien cool, dass man sich des Öfteren fragt, warum der inzwischen 63-Jährige außerhalb Skandinaviens bisher bestenfalls Achtungserfolge feiern konnte. Eine ganz besondere Überraschung hält der ehemalige Schreiner in der Neuinterpretation des Johnny-Cash-Klassikers ›Far Side Banks Of Jordan‹ bereit, denn keine Geringere als die legendäre Emmylou Harris begleitet ihn als Duettpartnerin.

9/10

Doug Seegers
WALKING ON THE EDGE OF THE WORLD
UNIVERSAL

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