Review: Hathors – GRIEF, ROSES & GASOLINE

-

Review: Hathors – GRIEF, ROSES & GASOLINE

- Advertisment -

Außergewöhnlich alternativ

Eine neue Band auf Sub Pop? Ein größeres Kompliment als diese Vermutung beim Hören von GRIEF, ROSES & GASOLINE geht nicht. Eine, wenn auch falsche, so doch durchaus berechtigte Annahme, denn das vierte Album des Trios aus dem schweizerischen Winterthur mischt mit extremer Spielfreude alle Zutaten, die den Alternative Rock in den 90ern zu einem globalen Phänomen gemacht haben: Krach und Melodie, Intensität und Melancholie.

Interessant ist dabei, wie Sänger/Gitarrist Marc Bouffé seine Rotz-Rock-Röhre den unterschiedlichen Stimmungen der ebenso unterschiedlichen Songs anpasst: Mal klingt er wie ein erkälteter Dave Grohl im zweiten Stimmbruch (›It Takes Forever‹, ›Rock This Town‹, ›Loose Ends‹), in den Pop-affinen Stücken dann wie Zakk Wylde in einer Classic-Rock-Band (›The Valley‹, ›Apathy‹). Allein der eingängige Opener ›Where Were You‹ und das tanzbare ›Sleepwalker‹ reichen aus, um dieses Album neben der zweiten The Weight als ein außergewöhnliches Stück Musik des jungen Jahres zu feiern.

8 von 10 Punkten

Hathors, GRIEF, ROSES & GASOLINE, NOISOLUTION/SOULFOOD

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Rückblende: Otis Redding mit ›(Sittin’ On) The Dock Of The Bay‹

Geschrieben von Redding und seinem Gitarristen und Produzenten Steve Cropper, wurde der Song zu einem der langlebigsten Hits von...

Meilensteine: The Tubes

Juni 1975: Fulminantes LP-Debüt mit der Hymne ›White Punks On Dope‹ erscheint Als die Nina Hagen Band 1978 mit ›TV-Glotzer‹...

Todd Rundgren: Der Universal-Wizard

Ist Todd Rundgren nicht in erster Linie Musiker? Schon, aber auch als einfallsreicher Produzent hinterließ er tiefe Spuren, ebenso...

Das letzte Wort: Dave Wyndorf

64 und kein bisschen leise – der Kultstar aus New Jersey legt mit Monster Magnet dieser Tage eine Covers-Platte...
- Werbung -

The Kinks: Wir gegen die

Es tut gut zu wissen, wer der Feind ist. Die Kinks spüren das, als sie vor 50 Jahren ihr...

Die fünf Gesichter von Deep Purple: Don Airey

„Onkel Don“ – so nennen seine Bandkollegen Don Airey manchmal, und es ist nicht schwer zu begreifen, warum. Der...

Pflichtlektüre

Greta Van Fleet: München, Zenith (21.11.2019)

Denn sie wissen, was sie tun Vor gut einem Jahr...

In Memoriam: Roky Erickson

Roky Erickson, Frontmann der legendären Psychedelic-Band The 13th Floor...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen