Review: Joe Satriani – SHAPESHIFTING

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Review: Joe Satriani – SHAPESHIFTING

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Konstant kreativ

Mit seinem 17. Studioalbum präsentiert sich Joe Satriani abwechslungsreicher als je zuvor. SHAPESHIFTING vereint Hardrock, Blues, Fusion, Surfrock, World Music, Reggae, EDM und Folk zu einer
knackigen Einheit. Die Stücke erzeugen aufgrund ihrer vielfältigen Ausrichtung einen enormen Spannungsbogen, den bei einer gesangslosen LP nur ganz wenige Instrumentalisten beherrschen. Zwischen den Genreeckpfeilern gibt es zusätzlich eine Menge ausgefuchster Klangfragmente zu entdecken, die manchmal erst bei mehreren Durchläufen in die Gehörgänge springen. „Satch“ zahlt im Club der Supergitarristen sowieso seit je her zu den Big Playern und untermauert mit den 13 enthaltenen Kompositionen seine Ausnahmestellung in dieser immer kleiner werdenden, exquisiten Liga.

SHAPESHIFTING verdeutlicht zudem einmal mehr, dass Satriani auch mit komplett reduzierten Passagen enorme Aussagekraft in seinen Läufen transportiert. Joes sechs Saiten sind für das Storytelling zuständig und ermöglichen auch Nicht-Gitarristen einen leichten Einstieg in das ureigene JS-Sounduniversum. Um ein vielschichtiges Projekt wie SHAPESHIFTING umzusetzen, bedarf es natürlich auch einer erstklassigen Auswahl an Mitmusikern. Bassist Chris Chaney (Jane’s Addiction), Schlagzeuger Kenny Aronoff (u. a. Jon Bon Jovi, John Fogerty, John Mellencamp) und Joes langjähriger Sidekick Eric Caudieux (Keyboards, Rhythmusgitarre) bilden nicht nur eine perfekte Basis für die Gitarrenlegende, sondern bekommen auch genug Freiraum, um an ihren Instrumenten ein beeindruckendes Statement abzugeben.

9 von 10 Punkten

Joe Satriani, SHAPESHIFTING, LEGACY RECORDINGS/SONY

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