Review: Kiefer Sutherland – RECKLESS & ME

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Review: Kiefer Sutherland – RECKLESS & ME

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Kiefer Sutherland Reckless And Me

Hollywood-Outlaw.

Kiefer Sutherland ist nicht nur ein A-List Schauspieler und Filmproduzent, sondern auch ein hervorragender Singer-/Songwriter. Nach seinem schnieken Einstand DOWN IN A HOLE (2016) legt der gebürtige Engländer 2019 mit RECKLESS & ME eine komplett im Alleingang komponierte Scheibe auf den Plattenteller des geneigten Americana/Country-Hörers. Dabei verlässt sich der inzwischen 52-Jährige auf eine seiner größten Gaben – nämlich packende Geschichten zu erzählen. Den zehn enthaltenen Stories haucht Suther­land mit seiner charismatischen Stimme und wirklich hervorragender Gitarrenarbeit zusätzliches Leben ein. Dabei sind die Arrangements herrlich auf die wesentlichen Bestandteile der genretypischen Instrumentierung reduziert. Allerdings ist das nicht das Ende der Zigarette, denn Sutherland greift im ein oder anderen Mo­­ment auf RECKLESS & ME auch ordentlich rockig in die Saiten. Produziert wurde das durchgehend packende Album erneut von Jude Cole, der die Stücke seines Ironworks-Kollegen (so heißt das gemeinsame Indie-Label von Cole und Sutherland) transparent und druckvoll in Szene setzte.

8/10

Kiefer Sutherland
RECKLESS & ME
BMG RIGHTS/WARNER

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