Review: Phil Campbell And The Bastard Sons – WE’RE THE BASTARDS

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Review: Phil Campbell And The Bastard Sons – WE’RE THE BASTARDS

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… and we play rock’n’roll

Wurde ja auch Zeit für eine amtliche Bandhymne. ›We’re The Bastards‹ als Albumtitel und Opening-Track mit einer Textzeile wie „we love the music loud, play it louder“ ist durchaus geeignet, um die schmutzige Kapelle um den früheren Motörhead-Gitarristen Phil Campbell zu repräsentieren. Und zwar genau weil der Song eben nicht nach ›We’ Are Motörhead‹ und Campbells Ex-Kapelle klingt. Die Nummer ist eher gebremst und groovy als räudig und rasant. Kommt aber mit einem coolen Mitgröl-Refrain stark und wird definitiv ein Live-Kracher.

Klar haben Phil und Söhne auch schnelle Nummern am Start, aber es wird doch häufiger die Geschwindigkeit variiert bzw. songdienlich angepasst. Das klingt dann bei ›Born To Roam‹ mächtig und sogar fast modern. Und mit Neil Starrs Alternative-Rock tauglichem Timbre in der Stimme klingt das alles durchaus nach bester Old School, dabei aber nie altbacken. Und mit dem staubigen ›Desert Song‹ mit lässiger Mundharmonika auch mal ganz schön melodisch. ›Keep Your Jacket On‹ lässt dann wieder den Hardrockknüppel aus dem Sack. Diese Truppe kann Voll- aber auch gut Halbgas. Wie mit der finalen, mehr als sechs Minuten langen und atmosphärischen Nummer ›Waves‹. In diesem Sinne: We are the bastards and we play Rock’n’Roll.

7 von 10 Punkten

Phil Campbell And The Bastard Sons, WE’RE THE BASTARDS, NUCLEAR BLAST/ROUGH TRADE

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