Review: Pop Evil – VERSATILE

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Review: Pop Evil – VERSATILE

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Kernig-aggressiv und dabei immer warm und positiv

Druckvolle Songs, voller fetter Riffs, bulliger Grooves, mit großen, eingängigen Melodien sowie hier und dort einigen ruhigeren Passagen zum Nachdenken und/oder Luftholen: Wirklich viel hat sich nicht geändert am Konzept, nach dem die Amerikaner auch auf ihrem sechsten Studio-Longplayer verfahren. Und warum auch? Hat sich das Ganze bei den prima verkauften Vorgängern doch bestens bewährt und funktioniert hier ebenfalls erstklassig. In den harten, modernen Heavy-Rock mit Post-Grunge-Wurzeln werden ganz homogen mal Nu-Metal-Elemente (›Let The Chaos Reign‹), mal Industrial-Anleihen (›Work‹), peppige 80er-Stimmungen (›Survivor‹) oder Songwriter-Anklänge (›Inferno‹) eingebaut.

So bleibt der Sound stilistisch frisch und unberechenbar, ohne sich komplett vom bisherigen Material zu entfernen und die treuen Fans zu verwirren oder gar vor den Kopf zu stoßen. Über allem thront Frontmann Leigh Kakaty mit seinem kernigen, schon mal aggressiven, aber immer warm und positiv aus den Boxen schallenden Gesang. Das interessanteste Stück des Lieder-Dutzends ist – längst nicht nur in Bezug auf die Vocals – wohl ›Worst In Me‹, das Ergebnis einer etwas schizophren anmutenden (und deshalb so attraktiven?) Interpretation des Powerballaden-Genres.

7 von 10 Punkten

Pop Evil, VERSATILE, EONE/SPV

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