Review: Sons Of Apollo – PSYCHOTIC SYMPHONY

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Review: Sons Of Apollo – PSYCHOTIC SYMPHONY

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Sons Of Apollo Psychotic SymphonyGötter des Gefrickels.

Ja, ja, is ja gut, wir wissen es: Ihr beherrscht eure Instrumente perfekt – dieser Gedanke taucht beim Konsum von PSYCHOTIC SYM­PHO­NY immer wieder auf. Die Herren Mike Portnoy (The Winery Dogs, Trans­atlantic, Dream Theater), Derek Sherinian (Black Country Communion, Dream Theater), Ron Thal (Guns N‘Roses), Billy Sheehan (The Winery Dogs, Mr. Big) und Jeff Scott Soto (Trans-Siberian Or­­chestra, Journey) lassen es an jeder Ecke raushängen, welch geniale Musiker sie sind. Die neue Supergruppe hätte es also gern etwas bescheidener angehen lassen können, da so manche überlange Frickel-Passage die Geduld des Hörers dann doch auf die Probe stellt. Andererseits ist es – auch dank der transparenten Produktion – ein Ge­­nuss, diesen Herrschaften zuzuhören: Ihre Misch­ung aus Prog, traditionellem Hard Rock und mo­­dernem Groove-Metal zündet nach kurzer Zeit – trotz Songs über der Zehn-Minuten-Grenze (›God Of The Sun‹, ›Opus Maximus‹) und ausladenden Egotrips. Denn letztlich kommen die Beteiligten in den meisten Fällen auf einen gemeinsamen musikalischen Nenner, also homogene Songs. Und ne­­benbei handelt es sich auch noch um die erste Ko­­operation von Portnoy und Sherinian seit 20 Jahren, die zuletzt 1997 auf dem Dream-Theater-Werk INTO INFINITY gemeinsame Sache ge­­macht hatten.

7/10

Sons Of Apollo
PSYCHOTIC SYMPHONY
INSIDEOUTMUSIC/SONY

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