Review: Steve Earle & The Dukes – J.T.

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Review: Steve Earle & The Dukes – J.T.

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Abschied

Am 4. Januar 2021 (dem digita­len Veröffentlichungsdatum) wäre Justin Townes Earle 39 Jahre alt geworden. Er verstarb jedoch am 20. August des ver­gangenen Jahres in Nashville. Sein Vater Steve Earle bestreitet hier Trauerbewältigung, in dem er zehn Songs seines Sohnes zusammen mit den Dukes covert, deren Mitglied Justin Townes ein­mal war, und ein eigenes neues Abschiedsstück an J.T. beisteuert. J.T. heißt das Album weil Justin Townes nie einen anderen Namen hatte, bis er fast erwachsen war. „Nur als er ganz klein war, da habe ich ihn Cowboy genannt“, lässt Papa Steve wissen. Justin Townes vermutlich bekanntester eigener Song, ›Harlem River Blues‹, steht recht weit am Ende der Tracklist, die Version von Earle Sr. ist ergreifend. Zuvor gibt es ein Potpourri mit neun Nummern aus Justin Townes leider recht kurzer Karriere. ›I Don’t Care‹, erschien auf der Debüt­ EP YUMA von 2007, drei Songs entstammen dem Longplay-­Erstling THE GOOD LIFE; der Song-­Reigen umfasst auch spätere Kompositionen wie ›Champagne Corolla‹ (2017) und ›The SaintOf Lost Causes‹ (2019), den Titelsong von Justins achtem und letztem Studioalbum. J.T. schließt mit ›Last Words‹, einem Song, den Steve für Justin schrieb. Justin Townes Earle starb an einer unabsichtlichen Überdosis. Die Einnahmen aus den Verkäufen von J.T. gehen allesamt in einen Fond für Justin Townes drei­jährige Tochter Etta St. James Earle. „’Cause Lord, I’m goin’ uptown to the Harlem River to drown, Dirty water gonna cover me over, And I’m not gonna make a sound“. Gute Reise J.T.

6 von 10

Steve Earle & The Dukes/J.T./NEW WEST/PIAS/ROUGH TRADE

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