Review: The Night Flight Orchestra – SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH

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Review: The Night Flight Orchestra – SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH

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Night Flight Orchestra Sometimes The World Ain't Enough

Völlig losgelöst.

Dass die Mitglieder von Soilwork und Arch Enemy nicht nur auf knallharten Death Metal stehen, zeigen sie seit Jahren mit The Night Flight Orchestra, das Ende Juni sein viertes Album veröffentlicht. SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH entführt auf einen harmonischen Trip in den Weltraum, wo Schwerelo­sigkeit herrscht und die Alltagsprobleme Lichtjahre entfernt sind. Mit ihrem radiotauglichen Classic Rock, der manchmal auch nach Meat-Loaf-Musi­calbühne und großen Gesten klingt, treffen sie mitten ins Gute-Laune-Zentrum und verwandeln jedes Sommergewitter in eine erfrischende Brause. Die musikalischen Vorbilder liegen leicht sichtbar auf der Badematte und lutschen dort aufreizend Eis: Foreigner, Toto, Journey, Styx. Das klingt volle Kan­ne nach den 80ern, nach Kindheit, Freibad, Lang­nese-Werbung, Schulterpolstern, Rocky-Filmen, „Wetten, dass?“ und weiteren Kultobjekten aus einer Zeit, in der die Welt noch nach Ost und West geordnet werden konnte. Manche werden das als üblen Kommerzrock abtun, und das kann man auch durchaus so sehen. Wer sich auf der anderen Seite an Hits wie ›Lovers In The Rain‹ oder ›This Time‹ einlässt, muss sich das Grinsen zum Winter hin operativ aus dem Gesicht entfernen lassen. Hous­ton, wir haben kein Problem!

7/10

The Night Flight Orchestra
SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH
NUCLEAR BLAST/WARNER

1 Kommentar

  1. Ich habe sie live dieses Jahr auf dem Rockharz Festival gesehen und war begeistert. Ich wurde zurück in die 80er, meine Jugend, katapultiert.
    Obwohl ich auf härteren Metal stehe, hat mich diese Band vollends überzeugt.
    Bravo

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