Review: Walking Papers – THE LIGHT BELOW

-

Review: Walking Papers – THE LIGHT BELOW

- Advertisment -

Kraftvoller Rausch

Das dritte Album innerhalb von acht Jahren liefern Walking Papers aus Seattle mit THE LIGHT BELOW ab. Die einst von Jeff Angell (Gesang/Gitarre) und Barrett Martin (Drums, ehemals in den Diensten von Skin Yard, Screaming Trees, Mad Season und Tuatara) ins Leben gerufene Truppe wurde in den Anfängen (das selbstbetitelte Debüt erschien 2013) von Duff McKagan (Guns N’ Roses, Velvet Revolver, Ten Minute Warning, Loaded) am Bass sowie Keyboarder Benjamin Anderson unterstützt. Jack Endino (Soundgarden, Nirvana, Bruce Dickinson) hat das Debüt seinerzeit produziert, Pearl-Jam-Gitarrist Mike McCready war als Gast zu hören. THE LIGHT BELOW führt den alternativen Rock mit bluesigem Fundament noch eine Stufe weiter und bringt großes Kino, Angell erzählt mit dunkler, rauchiger Stimme seine Geschichten von verführerischer Dunkelheit.

Dieses Mal stehen Angell neben dem bereits erwähnten Anderson noch Will Andrews (Schlagzeug), Gregor Lothian (Saxophon, dessen Engagement viel zum opulenten Gesamtsound beiträgt) und Stone Temple Pilot Dean DeLeo zur Seite, der beim intensiven Longtrack ›Divine Intervention‹ und bei ›Stood Up At The Gates Of Heaven‹ in die Saiten greift. ›Creation Reproduction And Death‹ reiht sich irgendwo zwischen The Cult, The Doors, Mad Season und Nick Cave ein, ist kunstvolle Rockmusik, nach der es sich lohnt, Ausschau zu halten. Schon jetzt ein Anwärter auf das Album des Jahres.

9 von 10 Punkten

Walking Papers, THE LIGHT BELOW, CARRY ON MUSIC/BERTUS

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Roger Waters: Keine Pink-Floyd-Songs für Facebook

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wurde von Waters als „mächtiger Idiot“ bezeichnet. Konkret geht es hierbei um eine Anfrage von Facebook....

Kiss: Mini-Show in New York

Um ihre neue Dokumentation „Biography: KISStory“ zu promoten, haben Kiss ein 24-minütiges Set gespielt. Am 11. Juni hat das...

Slade: Titelstory – Komm und spür den Lärm!

Von umjubelten Popstars im Rolls-Royce hin zum nostalgischen, von Kaffeemarken gesponserten Oldie-Act: Die Geschichte von Slade ist mindestens so...

Flashback: AC/DC – STIFF UPPER LIP LIVE in München

Um ihr aktuelles Album STIFF UPPER LIP zu unterstützen, gingen AC/DC im Jahr 2001 wieder einmal auf große Tournee....
- Werbung -

Rory Gallagher: Der Blues Brother

Zwischen 1971 und 1973 erschuf Rory Gallagher sechs furiose Alben, die seinen Ruf als Gitarren-Volksheld zementierten. Dies ist die...

Video der Woche: Alanis Morissette mit ›You Oughta Know‹

Gerade selbst 47 Jahre alt geworden, feiert Alanis Morissettes drittes Studioalbum JAGGED LITTLE PILL heute seinen 26. Geburtstag. Nach...

Pflichtlektüre

Johnny Marr – Flankengeber im Sturmzentrum

  Erstmals erscheint mit The Messenger ein Album, auf dem...

Review: Lee Hazlewood – THE COWBOY & THE LADY / FORTY / REQUIEM FOR AN ALMOST LADY

Country, orchestraler Pop und Herzschmerz. Natürlich zog es Lee Hazlewood...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen