Reviews: Royal Republic – CLUB MAJESTY

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35 Minuten kompletter Wahnsinn

Egal ob im Autoradio, über Kopfhörer, zuhause auf der Anlage oder „live on stage“ – die sympathischen Schweden um Frontmann Adam Grahn sind Lieferanten von gnadenlos guter Laune. Daran ändert sich auch auf Album Nummer vier absolut nichts. Gleich beim furios und energiegeladen eröffnenden ›Fireman & Dancer‹ klingen die Malmöer, als würden hier Danko Jones, Billy Talent, eine 80er-Showband plus ein Mardi-Gras-Spielmanns­zug aus New Orleans aufspielen – und zwar alle gleichzeitig. Klar, derlei kann schon mal etwas anstrengend werden. Hat man sich dem Stimmungs- und Adrenalin-Overkill, den uns das Quartett hier im Drei-Minuten-Takt serviert, jedoch erst einmal geöffnet, lässt es sich schon gleich viel entspannter atmen. Richtig witzig wird es dann beim nun auch noch Disco-Klänge in den Mix hineinwerfenden ›Under Cover‹, dem bluesig-funky pulsierenden ›Flower Power Madness‹, dem rasanten, new-wavigen ›Stop Movin’‹ sowie dem abschließenden, herrlich hektischen Boogie-Rock’n’Roller ›Bulldog‹. Puh. Jetzt erst einmal eine Ambient-Platte zur Erholung. Oder vielleicht CLUB MAJESTY doch nochmal von vorne durchlaufen lassen? Ach, warum nicht? Es sind ja nur 35 Minuten kompletter Wahnsinn…

8 von 10 Punkten

Royal Republic
CLUB MAJESTY
ARISING EMPIRE/WARNER

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