Seether – Der Ruf der Muse

-

Seether – Der Ruf der Muse

- Advertisment -

SeetherUrsprünglich in Südafrika als Saron Gas gegründet, gehören Seether mittlerweile längst zur Elite der amerikanischen Alternative-Rock-Szene. Mit ISOLATE AND MEDICATE veröffentlicht das Trio sein nunmehr sechstes Studioalbum und geizt darauf nicht mit kompakten Songs und ganz großen Melodien.

Sänger und Gitarrist Shaun Morgan, der es zwischen 2003 und 2005 als Lebensgefährte von Evanescence-Frontfrau Amy Lee auch in den Boulevardmedien zu einiger Berühmtheit brachte (sie schrieb den Song ›Call Me When You’re Sober‹ für ihn), meldet sich telefonisch aus Texas zu Wort. Dort spielt die Band am Abend des Interviews bei einem Festival in San Antonio. Die Telefonverbindung über den großen Teich ist nicht die beste, sodass der Musiker oft nur bruchstückhaft zu verstehen ist. „Die Songs haben uns diesmal auf sehr einfache Weise erreicht und das Album entstand recht organisch“, erzählt der Wahlamerikaner über den neuen Longplayer, den Nachfolger der 2011er-Scheibe HOLDING ONTO STRINGS BETTER LEFT TO FRAY. „Diesmal ging alles etwas schneller. So haben wir nicht zwei Wochen für das Schreiben eines Songs gebraucht, sondern meist nur ein bis zwei Tage. Nichtsdestotrotz war ich sehr selbstkritisch. Wenn ich mit einem Stück nicht vollends glücklich war, habe ich es direkt wieder in die Tonne getreten und mit einem anderen weiter gemacht. Mir war es wichtig, dass ich stolz auf die Scheibe sein kann.“ Und das kann er, denn ISOLATE AND MEDICATE besticht durch zehn starke Songs, die schnörkellos auf den Punkt kommen und im Stadion, Club und Radio gleichermaßen funktionieren sollten. Im Labelinfo heißt es, die Band wollte sich mit diesem Album selbst etwas beweisen und einen großen Schritt weiter gehen. Was bedeutet das im Klartext? „Wir wollten einfach Songs schreiben, die mich als Songschreiber und uns als Band auf die nächste Stufe bringen“, konkretisiert Shaun. „Nach dem letzten Album hatten wir das Gefühl, einen noch stärkeren Nachfolger schreiben zu müssen.“ Im Nachsatz ergänzt er: „Aber letztlich ist es doch immer das Ziel, dass jede Veröffentlichung besser wird als die vorherige. Und man erkennt uns natürlich leicht wieder, denn wir sind nicht plötzlich eine andere Band geworden!“

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Werkschau: Paul McCartney

Man vergisst leicht, dass Macca mehr im Lebenslauf stehen hat als die Fab Four und ›Frog Chorus‹. Daher zur...

Videopremiere: Timechild mit ›This Too Will Pass‹

Die dänische Heavy Rock Band veröffentlicht im Oktober ihr erstes Album. Eine Kostprobe gibt es jetzt schon. Aufgenommen wurde der...

Helloween – HELLOWEEN

In Harmonie vereint Lange Zeit schien eine Reunion der alten Helloween nicht vorstellbar. Doch die Zeit heilte alte Wunden. Der...

Mötley Crüe: Neue Autobiographie von Nikki Sixx

Sein kommentiertes Tagebuch „The Heroine Diaries“ beschrieb seine Heroinabhängigkeit in den 80ern. Jetzt legt Sixx ein neues Werk nach. Am...
- Werbung -

The Black Crowes: Neues Album in Sicht?

2019 haben sich die Streithähne Rich und Chris wieder vertragen. Jetzt wollen die Brüder vielleicht eine neue Platte veröffentlichen... Das...

Myles Kennedy: Donnernde Saiten

Passend zu seinen hervorragenden Kompositionen brennt Alter-Bridge- und Slash-and-The-Conspirators-Frontmann Myles Kennedy auf seinem zweiten Soloalbum THE IDES OF MARCH...

Pflichtlektüre

CLASSIC ROCK empfiehlt: Sting und Bryan Adams kündigen Zusatz-Shows an!

Zwei ganz Große des Rock-Business legen nach. Sowohl Sting...

Glenn Hughes: München, Backstage Halle (21.09.15)

Von wegen atemlos. In der gut gefüllten Halle des Backstage...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen